6. Prüfverteilung
Wenn es gemäss H0 zutrifft, dass sich
die beiden Populationen, aus denen die Stichproben stammen, hinsichtlich des Mittelwertes
nicht unterscheiden, dann ist die Verteilung der Prüfgrösse bekannt.
In unserem Falle, d. h. bei grossen Stichproben, ist die Prüfgrösse mit den Parametern
normalverteilt.
Wenn Ihnen klar ist, weshalb die Prüfgrösse normalverteilt und nicht t-verteilt ist, dann
gehen Sie weiter, sonst auf
Erklärung (Klicken auf die Box schliesst diese wieder.)
Nun kennen wir die Form der Prüfverteilung. Was uns noch fehlt, sind die
Parameter und
. Da wir von
homogenen Varianzen ausgehen können, schätzen wir diese Parameter wie folgt:
= 0
Schätzformel für homogene Varianzen
Schätzformel (Klicken auf die Box schliesst diese wieder.)
Mit diesen Schätzwerten für die Parameter der Prüfverteilung können wir unseren
konkret beobachteten Ausprägungsgrad der Prüfgrösse = -1,26 in die z-Verteilung
transformieren:
Formel für die z-Transformation
Formel für z-Transformation (Klicken auf die Box schliesst diese wieder.)
Im nächsten Schritt bestimmen wir anhand der z-Tabelle die einseitige
Überschreitungswahrscheinlichkeit. Wir bestimmen die einseitige
Überschreitungswahrscheinlichkeit, weil wir eine gerichtete Alternativhypothese
postuliert haben.