7. Zusammenfassung zum Lernschritt

Voraussetzungen

Die Ausprägungsgrade des intervall- oder proportional skalierten Merkmals müssen in den hinter den Stichproben stehenden Populationen näherungsweise normalverteilt sein.

Prüfgrösse

Arbeitshypothese und Alternativhypothese

H0:

Beispiele für H1:

(ungerichtet, unspezifisch)

> (gerichtet, unspezifisch

Prüfverteilung

Grosse Stichproben, d.h. (nA + nB) > 50: Normalverteilung

Kleine Stichproben, d.h. (nA + nB) ≤ 50: t-Verteilung mit dem Freiheitsgrad df

Parameter der Prüfverteilung:

  • = 0
  • Homogene Varianzen, d.h. und unterscheiden sich nicht signifikant: ; df =nA + nB - 2
  • Inhomogene Varianzen, d.h. und unterscheiden sich signifikant: , df =(nA + nB - 2) / 2

Zur manuellen Bestimmung der Überschreitungswahrscheinlichkeit muss die Prüfgrösse in die z- resp. t-Verteilung transformiert werden.

resp.

Bei ungerichteter Alternativhypothese H1: Zweiseitige Überschreitungswahrscheinlichkeit. Bei gerichteter Alternativhypothese H1: Einseitige Überschreitungswahrscheinlichkeit.

Beurteilung der Überschreitungswahrscheinlichkeit

p > 5%:
H0 wird beibehalten. Bei unspezifischen Alternativhypothesen kann keine Irrtumswahrscheinlichkeit angegeben werden.

p ≤ 5%:
H0 wird mit der Irrtumswahrscheinlichkeit p zugunsten von H1 abgelehnt.